des Schöpfers Sprachrohre...
(...ein Ort zu rufen
für sonstwo Ungehörte)
Die richtige Beziehung zum Leben käme durch
auch ans Ende denken. Der Ort wo man sich niederlegt wird schnell wichtiger
als diejenigen, in welchen man vorher herumrennt (einst legen wir uns für
immer hin).
Am Morgen stehen wir auf und haben den ganzen
Tag zu lernen. Für jeden ist was er sieht die ganze Welt. Wenn wir
selber recht sind ist's oft weniger wichtig was die Umgebung tut. Es braucht
jedes kleine Bißchen und Gott sieht alles, auch das Innere. Wer weiß
genau, was er beim andern mit seinen Äußerungen und Taten bewirkt?
Sympathischer wirken Leute, die nicht allzu selbstsicher sind. Wer ungerechterweise
zu kurz kommt kann glücklicher sein als wer ungerechterweise wohllebt.
Bedrängnisse führen zu Gott, der helfen kann und bleibt.
Sobald eine Krankheit überwunden ist,
kommt die Sinnfrage (man will fast zurück).
Es scheint es gäbe einige liebenswerte,
viel liebesbedürftige und so wenig liebende Leute. Und auch die wenige
Liebe dieser wenigen, wird sie ihnen nicht bisweilen nur als Zeichen eines
schlechten Gewissens oder von Begehrlichkeit gedeutet und ist nur mit Segen
zur rechten Zeit am rechten Ort?
Gelegentlich, wenn Leute hören wie's
andern schlecht geht, scheinen sie verdrückt zu schmunzeln (aus Angst
davor oder weil sie sich bestätigt fühlen). Schnell können
auch Stress und dergleichen schönes, geistiges Denken zerstören.
Und Angst lähmt das gesunde Urteilsvermögen (..braucht man gelegentlich
etwas Angst um den Rest wie gedämpfter sehen zu können, sich
abzuheben?). Viel Mut braucht, wer eine andere Meinung als die Mehrheit
zu behaupten hat.
Vieles, das mein Leben entscheidend prägte,
hab ich nur am Rand ganz leise knapp (ob per Zufall..) mal vernommen. Je
schlechter es den Menschen selber geht, je mehr nehmen sie es schnell denen
übel, die sich selbst Gutes tun.
Hoffentlich bleibt es immer so, dass ich auch
möglichst weitgehend das schön und gut find, was andere und was
Gott so findet (..und dann tut). Es ist einfacher, etwas Helles auch zu
sein, als etwas Düsteres nicht zu sein. Doch oft werden wir gehindert,
das so schnell und so gut zu sein oder zu tun, was wir eigentlich gern
möchten. Es scheint - wie eine Anordnung - so sein zu müssen.
Hätten wir uns sonst schon selbst zerstört?
Die Welt braucht mich nicht (mindestens sie
scheint völlig davon überzeugt).
Aber ich brauch sie. Seh ich eine hübsche
Frau, so weiss sie sofort ganz genau was ich begehr. Sie lacht mich irgendwo
aus. Ich hab keine Chance. Trotzdem ich's bin (...), dem die Unmöglichkeit
dessen, was ich wolle gewärtig ist. Ich könnt mich also genau
so gut auf was anderes konzentrieren (oder sieht sie's vielleicht auch?).
Bei gewissen Heilmethoden ist der Glaube an
ihre Wirksamkeit eine Voraussetzung. Beschwerden und Einsamkeit werden
bisweilen besser überwunden bei konzentriertem Werken. Ist Gottesferne
(oder Einsamkeit) das Problem so gibt es eine Lösung (...nur: ob man
die findet? Und da kommen dann auch neue Probleme...)...
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