rainbar

to make public.....

 

 

(for suggestions => amuk@sprachrohr.ch) (8 bis 17 Uhr)

 

 

Ein Fluss rauscht vorbei. Wie die Zeit. Dann (einst),..... (Vielleicht) beßer: solang es geht, jetzt,.....(es wird nicht beliebig lang so weitergehen; ist nicht ewig,.....).

Die ‘Gegenwart des Universums‘ ist ein bedeutungsloser Ausdruck. Zeit ist (physikalisch/eigentlich) eine Illusion (hier anders als dort).

Krankheitshalber (aber wäre das besser?) bin ich (fast) immer allein.

Einzig der Hund. Früher hatte ich (stets) Zwerghamster (die haben den gravierenden Nachteil eines nur sehr kurzen Lebens; bringen aber viel & sind eine ‘beste Therapie‘).

Gott sehe ich ganz anders (als früher oder andere). Oft hört man (& es scheint so/drängt sich auf) es gebe keinen ‘Gott‘ (oder wie könnte er all das Leid & die Ungerechtigkeit zulassen?). Diese Frage stellt sich eben nicht. Alles geht seinen Lauf & er lässt es zu (ich kann/will nicht beurteilen, ob Gebet etwas verändert; es deucht mich schon, aber andere sagen anderes & manchmal sieht es anders aus). Bei vielem (gewichtigem), daß ich bisher in meinem Leben tat, dachte ich & machte es weil ich dachte: Das ist Gottes-Wille..... & bin eigentlich jedesmal ganz schlimm ‘auf die Fresse geflogen‘!

Fühlen (oder sehen) verschiedene Menschen gleich (dasselbe; sie lernten, es so zu bezeichnen; aber erleben sie dabei echt dasselbe)?

Ich habe es nicht ‘ausgewählt‘/wurde nicht gefragt, in diese Welt zu kommen. Es könnte (leicht/schnell) viel schlimmer sein. Ist Beschäftigung oft ‘nur‘ Ablenkung?

Vielleicht ‘bringt‘s‘ (auch) das Keyboard, Banjo, Flöte,…. Spielen (gestern stand einer in einer menschenüberfüllten Allee in Bern & spielte schlicht am Rand mit einer Marionette,…..).

Aber (das ist auch eine Gabe):

Ich bin gesund!

Auch wenn wir mehrmals (& erst recht wenn wir nur einmal) leben, geziemt es sich doch, peinlichst genau DAS BESTE daraus zu machen (vielleicht ist das nicht, sich 4-5 Jahrzehnte lang an irgend einem Ort ruhig zu ‘vekriechen‘).

Es hat viele Absturzmöglichkeiten rundherum; nicht hineinlaufen! Sehr oft & meistens scheint das wie ‘übervorschtig‘.....aber es braucht nur einmal.....

Die Umwelt (worin, in welcher Kultur, Umgebung, nächste Menschen, man aufwächst & sich später bewegt oder zu behaupten hat) prägt auch, welche der Verhaltensweisen, Möglichkeiten ausgebaut werden.

Man wird (bestmöglich) so, wie wir eben werden müßen (es gibt allerdings & wird manchmal auch gehört, daß einer sich zu fest verwurzelt: ‘Ach, wäre doch.....‘ & so unglücklich ist; aber man kann so etwas bei sich selbst ‘durchschauen‘ & beheben.....).

Glücklich macht etwas immer nur eine Zeit lang, ein Ziel zu erreichen & nicht, es zu haben. Z.B. ab einem Jahreseinkommen von 80‘000 Euro (in Ländern mit tieferen Lebenshaltungskosten, z.B. Karibik sogar 40‘000; aber in New York wäre es zu wenig) macht das nicht mehr zufriedener. Glücklich macht es, zu arbeiten, werken, andere zu beschenken, Wertschätzung, nicht ‘dirigiert‘ zu werden von..... Zufriedenheit begleitet etwas anderes (z.B. ‘Sinn‘,.....).

‘Der Übergang vom Affen zum Menschen, das sind wir‘ (K.L.; ~1950).

Läuft ein Alter gegen einen Balken, sagt er vielleicht (vor sich hin): ‘Ich Trottel!‘; ein Kind sagt eher laut: ‘Blöder Balken!‘.

Eine abgeschloßene Gemeinschaft gibt es immer weniger (& soll es immer weniger geben). Vieles gehört (irgendwie) zusammen (zumindest was den Austausch von Information per Internet betrifft). Ein gemeinsames Problem, Not schweißt (temporär; zwecks Lösung) sogar sonst sich Abstoßendes zusammen.

Ein Mensch will, daß was er tut, einen Sinn hat. So ist es auch; wir können es nicht immer verstehen resp. - noch schlimmer & leider oft - mißverstehen vieles (vielleicht muß es so sein); eigene Überanstrengung ist nicht nötig oder zuträglich. Sich belehren laßen kann gut sein (aber auch verleiten). Leider scheint es, daß viele meinen, sie wüßten es. Und zwar ganz fest. Sie merken es nicht mal (nicht boshaft, sondern schlicht, ganz & gar unwißend).

Ein ‘Haus des einen‘ (nicht 8, wie) (Tempel, Synagoge, Kirche, Moschee,.....). Etwas verläßt ein Lebewesen, wenn dieses stirbt. Es fließt z.B. kein Strom mehr.... Das geht nicht verloren, sondern ändert; wie die Energie; es läßt sich meßen & das ist in allen Kulturen/‘Religionen‘ anerkannt; ‘religio‘ (lateinisch) heißt: Rücksicht, Besorgnis, Bedenken,..... Ein ‘Wir-Bewußtsein‘ entsteht zwar jenseits von Angst (die muß glaub aber nicht subjektiv sein) & Not, aber (die Geschichtsbücher zeigen es, oft; leidvoll) eben durch, in, zwecks Überwindung von solchen (diese Gemeinschaften vergehen; meist sehr schnell, manchmal langsam; wieder). Nach Horizonten geht es weiter. Gerade daß man gegen Ungerechtigkeit,...... ist, offenbart eine Vorstellung von Gerechtigkeit(?).

Die Zeit (t) fließt nahe bei einer großen Maße (im Flachland,.....) o. bei größerer Geschwindigkeit langsamer als in weiter Ferne von Maße (z.B. im Gebirge) o. bei Langsamkeit. Die ‘Eigenzeit‘ von 2 genau gleichen Uhren gemeßen ist dabei pro Uhr gleich. Keine von beiden ist ‘richtiger‘ (nur ‘anders‘).

Die Vergangenheit ist fest (nicht mehr änderbar). Beeinflußbar ist die Gegenwart (daraus folgt scheinbar teils die Zukunft); die Gegenwart existiert aber wie nicht (in der Physik). Zwischen Zukunft & Vergangenheit gilt einzig das Gesetz von Clausius, laut dem Wärme im Gegensatz zu Maße keinen Rückprall hat & immer von warm nach kalt ‘fließt‘ (wandert,.....). Zeit hat eine Richtung. Eigentlich hat jeder Ort eine andere (Raum)zeit.

Dauer wird je nachdem, was in ihr geschieht oder getan werden soll, ganz anders empfunden (langwierig, langsam oder schnell vergehend, spannend). Rückblickend ist es umgekehrt: Wann sich viel verändert hatte, das erscheint länger (wann nichts geschieht, daran versinkt oft selbst die Erinnerung). Am schnellsten vergeht die Zeit, wenn man Spaß hat, aufgeregt, abgelenkt ist/wird oder sich ablenkt,.... Allgemein bekunden die Menschen, daß im Alter die Zeit schneller vergehe (in immer gleichen Routinen,.....). Aber sobald man in ein Alters- o. Pflegeheim kommt, sehr langsam. Hier ist Ablenkung/Zeitvertreib durch digitale Geräte nützlich, lesen, basteln, gärtnern, (was noch geht).....; soziale Kontakte sind wertvoll (aber nicht immer vorhanden.....).

Entzauberung von falschen, süßlichen Einbildungen, die andauernde Leere & der Niedergang des Kosmos nehmen ja gar nicht Sinn/Glück/..... Wer knüpft sich denn persönlich an den ‘Niedergang des Kosmos‘? Das darf & hat nichts mit dem ‘Lebensglück‘ zu tun (im Gegenteil: alle Unwahrheiten kommen einst ans Licht & - leider nur unvollkommen, aber - alles wird einmal offenbar.....; oder: eben NICHT; PS: vorhanden ist es doch). ‘Das Gefühl des ehrfürchtigen Staunens ob der ‘Perfektheit/Schönheit‘/Wundersamhaftigkeit/..... des Universums (wie es Hubble, Einstein, Hawking,..... sahen/beschrieben; sofern sie es verstanden; wobei oft dünkt es mich, solche werden übermäßig ‘glorifiziert‘) gehört zu den erhabensten Erlebnissen, deren die menschliche Seele fähig ist.‘ (R.D.) Die Zerlegung in die Spektralfarben (oder auch das Ende/Anfang der optischen Täuschung) entzaubern/entwirren einen Regenbogen. Wer ein Geheimnis durch Erklären lüftet, ist in mancher Augen ein Ketzer,..... Oft beginnt etwas (nachher Großes) durch/mit Kaputtgehen/Zusammenbruch von (vermeintlich Gutem, aber doch eigentlich Verhinderndem) Altem. Das tut weh/ist schwer. Aber eben daraus folgt dann u.U. echt Gutes. Oder vielleicht braucht es auch wie (fast) nichts, kaum bemerkbar. Aber bewirkt riesig viel.

Die Dauer von etwas (Zeit) ist subjektiv (& so gesehen gar keine ‘Illusion‘, sondern ganz im Gegenteil allgewaltig).

Jeder jetzt lebende Mensch ist in einer (noch) unbekannten Zukunft (fraglich). Aber jetzt lebendig (auch wenn oder obwohl die Gegenwart eigentlich nur ein unendlich kleiner Punkt - an jedem Ort & zu jeder Geschwindigkeit &..... anders - auf einer Achse der Zeit sei; die ‘eigentlich nur eine Illusion‘ sei). Wahrscheinlich bin ich schon tot, wenn sie diese Zeilen lesen (sehr dankbar für diese Plattform). Das wir genau so sind/dieser Planet (alles genau) ist kein Zufall. Wäre es eine andere Umgebung, hätte Leben sich anders entwickelt (wenn überhaupt). Auch (oder sogar) als Einzelne hatte jeder ein riesiges, fast unmögliches, unbeschreibliches Glück (geboren zu werden,.....; sofern einer das Leben genießen kann). Auf die Frage: ‘Welchen Nutzen hat Wißenschaft?‘ (von irgend einem ‘Kleingeist‘) soll M. F. oder B. F. oder..... einst geantwortet haben: ‘Guter Mann, welchen Nutzen hat ein neugeborenes Kind?‘ Die Welt ist vieldeutig; aber die Ambiguitätstoleranz geht (immer mehr) wüst gegen 0; allgemein will man eben eine eindeutige Antwort & alles exakt, mathematisch/exakt erfaßen, ausgedrückt haben (Fundamentalismus in Religionen/Ideologien). Aber der Mensch ist eben keine Maschine; die Umwelt/Anderen nicht ‘schwarz/weiß‘. Niemand will so leben (das wäre ja völlig sinn-/witzlos).

Kapitalismus, eine rein auf dem Materiellen beruhenden, dem ‘sich lohnen‘ nachlaufende Gesellschaft war einst revolutionär/neu (sie ist aber doch älter & wahrhaftiger). Was einmal oder irgendwo als ‘normal‘ gilt, ist ein andermal oder wo anders ungewöhnlich (nicht normal).

Mancher tut (hierzulande/heutzutage ‘normal‘) täglich (viel): eßen, trinken, schlafen & sich verschieben/bewegen (gehen, rennen, radeln, fahren).

Teilweise (& auch sehr viele) lesen, bilden, informieren sich & lärmen, sprechen, singen.

Was getan wird: möglichst mit Begeisterung/eifrig/..... Solang es nicht andere ‘benachteiligt‘ oder.....

‘Zu merken, was wir es oft nicht wißen (viel schlimmer sind die meinen, die Wahrheit gepachtet zu haben) spornt ja eben an, es (vielleicht mit Hilfe der Naturwissenschaft) zu erforschen.

J. C. (Profeßor für Literatur an.....; in: ‘Faber; Book of science‘):

‘Die Horden, die alljährlich um die Plätze in den geisteswissenschaftlichen Seminaren..... kämpfen, und das Rinnsal der Bewerber in den Naturwissenschaften bezeugen, dass die unter den jungen Leuten aufgegeben wurde. Die meisten Akademiker hüten sich zwar, es offen auszusprechen, aber allgemein scheint die Ansicht zu herrschen, geisteswissenschaftliche Studiengänge seien so beliebt, weil sie einfacher sind und weil die meisten Studenten dieser Fächer den geistigen Anforderungen eines naturwissenschaftlichen Studiums einfach nicht gewachsen wären.‘

Heute sind aber die MINT-Fächer glaub gefragter.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



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